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und weiter geht's...

Ja, da saß ich nun.

Fühlte mich einsam. So einsam wie selten in meinem Leben. Denn auch, wenn ich es gewöhnt bin, allein zu sein, hatte ich immer noch mich. Den Glauben an meine Vernunft, den Blick in den Spiegel, den ich offen und ehrlich erwidern konnte.

Dieses Gefühl hatte ich verloren. Ich wusste nicht mehr, was richtig und was falsch war - konnte ich meinem Gefühlt trauen?

Und in dieser Phase tat ich einen -für mich- außerordentlichen Schritt. Ich vertraute mich zwei Menschen an, vor denen ich eine  latente Angst verspürte. Es waren mein Exmann und seine Frau.

Ich saß bei ihnen, fühlte mich ausgeliefert, setzte alle Hoffnung in die Menschheit auf diese eine Karte und... gewann. Ich gewann Vertrauen.

Mein Exmann kennt mich nunmal, wie kaum ein anderer Mensch, dennoch ist unser Verhältnis nicht einfach und auch nicht einfach in einigen Worten oder Sätzen zu beschreiben. Also lasse ich es einfach. Das Fazit aus dieser Beschreibung heraus wäre wahrscheinlich, dass er mir von Vernunft und Logik sehr ähnlich ist und mir deshalb mit gutem, für mich einsichtigen Rat zur Seite stehen kann. Seine Frau hingegen ist komplett anders: Weniger logisch, dafür gefühlsbetonter. Zusammen präsentierten sie die beiden Aspekte meines Innersten, die ich oftmals nicht unter einen Hut bekomme. Und ich verstand.

Endlich verstand ich, dass weder der eine, noch der andere Recht hatte. Beide wollten gehört werden, beide brauchten Beachtung. Und wir (oder ich oder sie?) fanden eine Lösung. Wir redeten stundenlang... weinten, öffneten uns. Eine wunderbare Erfahrung, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke. Und ich fasste einen Plan.

Fortsetzung folgt...


 

11.2.12 12:30

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